Woran du erkennst, wie alt deine Fenster sind
- Nick Rohwedder

- 26. Okt.
- 2 Min. Lesezeit

Im Durchschnitt haben moderne Fenster eine Lebensdauer von 25 bis 35 Jahren, je nach Material, Qualität und Pflege.
Doch das ist nur ein Richtwert –denn viele ältere Fenster, besonders aus den 80er- und 90er-Jahren, haben längst nicht mehr die Wärmedämmung oder Dichtheit, die heutige Standards bieten.
Als Faustregel gilt:
Wenn Fenster älter als 20 Jahre sind, lohnt sich ein genauer Blick auf Zustand und Energieeffizienz.
Welche Probleme treten bei alten Fenstern auf?
Selbst gepflegte Fenster verlieren im Laufe der Zeit an Leistung. Die häufigsten Altersanzeichen sind:
Kälte und Zugluft– Spürst du kalte Luft in Fensternähe? Dann sind Dichtungen oder Falzbereiche oft verschlissen.
Kondenswasser oder beschlagene Scheiben – Wenn sich zwischen den Scheiben Feuchtigkeit sammelt, ist meist die Randverbund-Dichtung defekt. Das zeigt, dass das Isoliergas entwichen ist und die Dämmwirkung deutlich abnimmt.
Schwergängige Beschläge – Veraltete oder verschlissene Beschlagteile erschweren das Schließen und beeinträchtigen die Dichtheit.
Hoher Energieverbrauch – Ältere Fenster mit einfachem oder zweifachem Glas haben oft einen U-Wert über 2,0 W/m²K, während moderne Modelle heute bei 0,7–1,0 W/m²K liegen.
Verformung oder Verfärbung – Besonders bei alten Kunststoffrahmen kann UV-Strahlung das Material spröde oder gelblich werden lassen.
All das sind Hinweise darauf, dass deine Fenster technisch überholt sind – und dass du durch einen Austausch nicht nur Energie, sondern auch Komfort gewinnst.
Wie alt sind deine Fenster und wie erkennst du es sicher?
Wenn du es genau wissen willst, gibt es mehrere Wege, das Alter deiner Fenster zu bestimmen:
Herstellerstempel oder Aufkleber auf dem Glasrand
Schau an den Scheibenrand – meist steht dort der Hersteller, das Produktionsjahr und das Glasmodell.
Beispiel: „Saint-Gobain 03/2006“ bedeutet: im März 2006 gefertigt.
Beschläge oder Griffsysteme prüfen
Viele Hersteller prägen ihr Logo oder Seriennummern auf Scharniere, Schließzapfen oder Griffe.
Über diese Nummern lässt sich das Produktionsjahr meist eindeutig zuordnen.
Bauunterlagen oder Rechnungen
Bei Neubauten oder Sanierungen lohnt sich ein Blick in die Dokumentation – dort ist das Einbaujahr vermerkt.
Dichtungen und Materialzustand beobachten
Spröde, poröse Gummidichtungen sind fast immer ein Zeichen für Fenster älter als 15–20 Jahre.
Glasaufbau und Abstandhalter (Randverbund)
Ein veralteter Alu-Randverbund ohne „Warme Kante“ weist auf ältere Isoliergläser hin.
Moderne Fenster nutzen heute Kunststoff- oder Edelstahlverbunde, die Energieverluste deutlich reduzieren.
Wann ist der richtige Zeitpunkt für einen Austausch?
Ein Austausch lohnt sich, wenn:
du regelmäßig Kondenswasser oder Zugluft bemerkst,
die Energieabrechnung stetig steigt,
oder du ohnehin Renovierungen planst (z. B. Fassade, Heizsystem).
Moderne Fenster sind heute nicht nur energieeffizienter –sie bieten bessere Sicherheit, Schallschutz und Smart-Home-Kompatibilität.
Tipp: Wenn du wissen willst, wie stark sich ein Austausch bei dir lohnt,kannst du uns direkt ansprechen – wir zeigen dir anhand deines Gebäudes,wie viel Energie und Komfort du durch neue Fenster wirklich gewinnst.
Wenn du wissen willst, wie sich moderne Fenster energetisch unterscheiden, lies direkt weiter in unserem Beitrag:
Über diesen Link kannst du uns direkt kontaktieren.
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